Ein besonderer Tag im Frankenwald
Die Exkursion der ABU-Klassen zum Forstbetrieb Nordhalben (Bayerische Staatsforsten) hat an der FOSBOS Hof bereits Tradition. Erstmals verlegten die Klassen F12AWa und F13AWSa mit ihren Lehrkräften Frau Hertel und Frau Rummel ihren Ausflug vom Herbst in das „Frühlingserwachen“ des Waldes – bei strahlendem Sonnenschein ein voller Erfolg.
Revierförster Christof Mörtlbauer nahm die Teilnehmenden mit auf eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Waldtypen. Die Stationen reichten von einer Fichten-Monokultur mit überraschend vielfältiger Artenzusammensetzung bis hin zum sogenannten Plenterwald. Dieser beeindruckte die Schülerinnen und Schüler durch seine Strukturvielfalt, den hohen Totholzanteil und Einblicke in die Naturverjüngung und den Schutz junger Tannen. In einem alten Buchenwald durften die Jugendlichen zudem selbst Hand anlegen und durch das Vermessen des Baumumfangs das Alter der Riesen bestimmen.
An der Grenze zu Thüringen wartete eine botanische Besonderheit: Der in Franken einzig bekannte Standort des Alpen-Flachbärlapps, ein faszinierendes Relikt der Eiszeit. Den absoluten Höhepunkt der Exkursion bildete schließlich der Besuch am Schwarzen Teich. Hier konnten die Klassen beeindruckt beobachten, wie der Biber als „Ökosystem-Ingenieur“ das Gelände gestaltet hat, und die beachtliche Größe einer Biberburg aus nächster Nähe betrachten.
Als Dankeschön für den lehrreichen Tag und die Einblicke in die Arbeit eines Försters überreichten die Klassen Revierleiter Mörtlbauer ein besonderes Präsent: den schuleigenen Honig aus Hof. Die FOSBOS Hof bedankt sich herzlich beim Forstbetrieb Nordhalben für diese gelungene Abwechslung zum Schulalltag, die auch in Zukunft fester Bestandteil des Exkursionsprogramms bleiben soll.